Über mich

 

Die gebürtige Gelsenkirchenerin Anja Günther interessierte sich bereits früh für den klassischen Gesang.  Im Alter von 10 Jahren wurde sie in den Kinderchor der städtischen Musikschule aufgenommen, der später auch als Frauenchor TonArt deutschlandweit bekannt wurde. 

 

Ihren ersten Gesangsunterricht bekam Anja ebenfalls in der städtischen Musikschule Gelsenkirchen. Mit 19 Jahren wurde dieser Unterricht durch eine Privatlehrerin ergänzt, wo Anja ihren "letzten Schliff" erhielt. 

 

1989 folgte Anja Günthers erstes Solo-Engagement am Musiktheater im Revier, wo sie die Rolle der „Hecate“ in der Kinderoper CINDERELLA von Peter Maxwell Davies übernahm. Das Theater sollte Anja fortan nicht mehr loslassen.

 

1991 wurde sie Mitglied im Extra-Chor des MiR, wo sie in zahlreichen Opern und Operetten wie „Tannhäuser“, „Der Bajazzo“, „Der Freischütz“, „Nabucco“, „Aida“, „Fidelio“, „Die Entführung aus dem Serail“ u.v.a. mitwirkte. 1999 unterstützte sie den Opernchor bei dem Musical „Fellini, Fellini“ aus der Feder der Gelsenkirchener Komponistin Chris Seidler, das am Musiktheater im Revier uraufgeführt wurde.

 

1997 begann Anja als Frontfrau der Bochumer Coverband „Crazy Bones Band“ ihre Liebe zur Rockmusik zu entdecken. Was ein weiterer Meilenstein in Anjas Leben wurde.

 

2005 begann Anja als "Elvira" in der Ruhrgebietsfußballkomödie "Der Kaiser kommt zum Emscherbruch" schauspielerisch aktiv zu werden. Es folgten vier weitere Stücke, die alle im Consoltheater Gelsenkirchen unter der Regie von André Wülfing, aus der Feder von Bernd Matzkowski und der musikalischen Leitung von Mario Stork, uraufgeführt wurden. Anja lernte in diesen Produktionen auch den Gelsenkirchner Schauspieler und Regisseur Elmar Rasch kennen, mit dem sie ebenfalls eine Ruhrgebietskomödie "Erich Koscherrek "Ich krieg schon wieder Wut" in der Rolle der "Gundula", uraufführte.

 

2007 stieg Anja in die Progressiv Rock Band SARIS ein, die 2007 ihr zweites Album „Curse of time“ und  2014 ihr drittes Album „Until we have faces“ herausbrachte. Anja war an beiden Produktionen als Leadsängerin beteiligt.

 

2008 und 2010 moderierte Anja die Jubilarfeier der Bochumer Opelwerke, zusammen mit Ihrem Bühnenpartnern Michael Walta und Elmar Rasch.

 

2013 übernahm Anja in dem Fußballmusical "DreiEckenElfer" aus der Feder von Elmar Rasch und Ulrich Penquitt, die Rolle der "Freimut". 

 

 

Seit 2012 wird Anja Günther immer wieder für die „Mir goes …“ Konzerten (ABBA forever, QUEEN forever ) der Neuen Philharmonie Westfalen als Background-Sängerin engagiert. 

 

2016 erhielt sie ihr gesangspädagogisches Zertifikat des BDGs (Bundesverband deutscher Gesangspädagogen), das sie unter der Leitung von Prof. Elisabeth Bengston-Opiz, Dr. Holger Hanschmann, Prof. Hartmut Zabel, Prof. Marilyn Schmiege, Dr. med.Philipp P. Caffier,  Dr. Barbara Hoos de Jokisch und Prof. Noelle Turner absolvierte.

Die Schwerpunkte dieser Ausbildung sind Didaktik und Methodik des Gesangsunterrichts (Stimmphysiologie und Gesangsphoniatrie, Pädagogische, psychologische, akustische und phonetische Aspekte der Gesangspädagogik)

2017 bringt SARIS das vierte Studioalbum "Ghost of Yesterday" heraus, wo Anja  zusammen mit Henrik Wager wieder als Lead- und Backingvocal zu hören ist. Diesmal ist Anja auch massgeblich, neben Derk Akkermann, an den Chorarragements beteiligt und singt diese auch mehrstimmig ein.

Ein weiterer Schwerpunkt ist bei Anja der Gesangsunterricht. Sie arbeitet seit August 2015 in der "Musikschule an der Ruhr"
(http://www.musikschule-witten.de) in Witten und seit Januar 2017 in der "MUSE Musikschule" (http://www.muse-musikschule.de) in Dortmund als Gesangsdozentin.

Ihr Schwerpunkt ist mittlerweile das richtige Einsetzen der Stimme in der Rock-, und Popularmusik.

 

Im April 2018 wurde sie von den Mitgliedern des BDGs (Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen) in den Vorstand gewählt und ist dort ehrenamtlich in der Funktion der Schatzmeisterin tätig.